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Kleiner Ball. Großer Sport
| 30-03-2009 Pitchen oder Putten? Sind Sie auch dabei? In diesem Jahr ist am 17. Mai Golf-Erlebnistag. Rund 350 Golfanlagen laden ein. Hier kann jeder seinen ersten Schlag wagen. Profis geben Tipps und zeigen wie es geht. In Deutschland spielen bereits 550.000 Menschen begeistert Golf. ![]() © Vereinigung clubfreier Golfspieler im Deutschen Golf Verband e.V. Golf ist Sport für ein Leben lang: Ein gesunder Mix für Körper und Seele Golf: Das ist mehr als ein Spaziergang mit Ball und Schläger. Ein Golfspieler verbraucht auf einer 18-Löcher-Runde durchschnittlich 1.200 Kalorien. Zum Vergleich: Die gleiche Menge an Energie verbrennt ein Jogger etwa bei einer Stunde Laufen oder ein Tennisspieler bei einem Match über zwei Stunden. Der Golfschwung zum Abschlag beansprucht 124 Muskeln. Golf kennt kein Alter, ein Start in den Sport ist immer möglich. Seit Jahren wird Golf mehr und mehr zum Breitensport. Einen wesentlichen Anteil daran haben die vielen öffentlichen Golfanlagen. Ob Profi oder Anfänger: Hier kann jeder sein Spiel machen. Können und Kosten: Das ist wichtig für den ersten Start in den Sport Auch wenn auf vielen der öffentlichen Golfanlagen ohne besondere Voraussetzungen gespielt werden kann; die Platzreife des Deutschen Golf Verbandes (DGV) sollten Interessierte anstreben. Für diesen „Golfführerschein“ gelten hierzulande überall die gleichen Kriterien. Dazu gehört ein Mindestmaß an golferischen Fähigkeiten, sowie Kenntnisse der Regeln und der Etikette. Einmal bestanden, wird der Kandidat mit dem Handicap „-54“ ausgestattet. Jetzt geht es los: Der sportliche Wettkampf nach einem besseren Handicap kann beginnen. Dazu gilt: Am Ball bleiben. Für den schnellen Lernerfolg sollte mindestens einmal in der Woche, neben den eventuellen Golfstunden, selbständig trainiert werden. Am besten auf den „Driving Ranges“, „Putting Greens“ und „Pitching Greens“, die viele Golfclubs auch Anfängern und Nichtmitgliedern zur Verfügung stellen. Abschlagen, Pitchen und Putten: üben, üben, üben! ![]() © Vereinigung clubfreier Golfspieler im Deutschen Golf Verbande.V. Golfclubs, Schulen und beim VcG: Hier gibt es die Platzreife des Golf Verbandes Fast 600 Clubs und Golfschulen bieten die DGV Platzreife an: Wer auf einen Kurs verzichten und nur die Prüfung absolvieren möchte, kann die Platzreife auch bei der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) ablegen. Kosten: 75 Euro. Die VcG ist 1993 vom DGV gegründet worden, um Interessierten eine preiswerte Alternative zum Start in den organisierten Golfsport zu ermöglichen. Mit der Mitgliedschaft beim VcG (Jahresbeitrag 195 Euro) können Golfer auf über 700 Anlagen in Deutschland gegen Platzgebühr spielen. Sonst ist das nur Mitgliedern eines Golfclubs möglich. Dies ist dann auch die Alternative zur Mitgliedschaft beim VcG. Im Bundesdurchschnitt kostet eine Clubmitgliedschaft rund 1.400 Euro. Spielt ein VcG-Mitglied jährlich rund zehn Golfrunden bei einer durchschnittlichen Platzgebühr (Greenfee) von 44 Euro, kostet ihn sein Sport im Jahr 635 Euro. Mit der Clubmitgliedschaft entfällt die Platzgebühr; der Golfer erwirbt sozusagen eine Golf-Flatrate. Im Vergleich zum Greenfee-Golfen müßte der Golfer jetzt mindestens 27 Mal eine 18-Loch-Runde spielen, damit sich die Mitgliedschaft lohnt. Also ist für Gelegenheitsgolfer das „Greenfee-Golfen“ die ideale Lösung. Bei überschaubaren Kosten wird je nach Lust, Laune und Wetter gegen Platzgebühr gespielt. Handicapführung und Teilnahmen an Turnieren zur Verbesserung des Handicaps sind im Mitgliedsbeitrag gleich enthalten. ![]() © Vereinigung clubfreier Golfspieler im Deutschen Golf Verbande.V. Marco Paeke, Geschäftsführer des VCG, rät entsprechend: „Wer sich im Golfsport ausprobieren und seine Spielgewohnheiten kennen lernen möchte, empfehlen wir das Spiel gegen Platzgebühr und eine unabhängige Mitgliedschaft.“ Da sein Verband auch dem Europäischen Golfverband angehört, kann auch auf zahlreichen europäischen und internationalen Golfanlagen gespielt werden. Schön für den Urlaub. Generell gilt: Ab rund 30 Runden im Jahr lohnt sich im Durchschnitt eine Clubmitgliedschaft. Fit und entspannt mit Golf – Schlag für Schlag etwas Gutes für die Gesundheit Fast vier Stunden ist der Golfer bei einer 18-Löcher-Runde unterwegs und legt dabei zügigen Schrittes etwa 8,5 Kilometer zurück. Energieverbrauch: 1.200 Kalorien. Ein korrekt durchgeführter Abschlag beansprucht 124 der insgesamt 343 Muskeln. Golfen fördert insbesondere den Aufbau der Schulter- und Rückenmuskulatur, die motorisch-koordinativen Fähigkeiten, ist deshalb eine gute Konzentrations- und Koordinationsübung und baut Stress ab. Dies gilt für Erwachsene wie für Kinder und Jugendliche. Vor und nach dem Spiel sollte sich jeder Golfer etwa zehn Minuten aufwärmen und dehnen. So werden Verletzungen vermieden. Einfach zahlen und spielen: Immer mehr öffentliche Golfplätze in Deutschland Auf den deutschlandweit etwa 338 öffentlichen Golfplätzen kann jeder spielen. Hochburgen sind Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Traditionelle Plätze sind Clubmitgliedern vorbehalten, hier können bestenfalls Mitglieder des VcG gegen Platzgebühr spielen. Auf öffentlichen Anlagen kann teilweise sogar ohne Platzreife gespielt werden, für Ordnung und ungestörtes Spiel sorgen Betreiber, die manchen Übermütigen ermahnen. Übrigens: Fast jeder vierte Golfspieler kommt aus Bayern. Der Freistaat ist mit 175 Golfclubs und 165 Plätzen die führende Golfregion Deutschlands sowie mit 90 öffentlichen Golfanlagen auch hier Nummer eins. Nützliche HinweiseWas heißt eigentlich Handicap? Die Golfsprache im Netz: www.golfquick.de Am 17. Mai ist Golf-Erlebnistag: www.golferlebnistag.de Alles Infos zum Thema Golf in Deutschland: www.golf.de Für Golfer ohne Club: www.vcg.de Deutschlands Golfplätze und Golfclubs: www.golfclubs-germany.de Öffentliche Golfanlagen: www.d-golf.de/oeffentlich |



