Magazin - 01/03/05

   

Der Genfer Autosalon feiert 100jähriges Jubiläum!

Vom 3. bis 13. März werden beim Genfer Autosalon 700 000 Besucher erwartet.
     
 
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Unterwegs
BMW M6: sportlich und rassig!

© BMW
Alle die bisher das Glück hatten, ihn zu Gesicht zu bekommen, sind schlicht und ergreifend beeindruckt und ein einstimmiger Kommentar drängt sich auf: „ein reinrassiger Sportwagen!" Mit dem M6 zeigt der bayrische Hersteller einmal mehr, was er kann und bereichert seine M-Baureihe um ein weiteres Prachtstück.

Eingeleitet hatte BMW seine M-Baureihe 1979 mit dem M1, einem Coupé in avantgardistischen Design, angetrieben durch einen 6-Zylinder-Reihenmotor mit 277 PS. Sucht man jedoch nach einem direkten Vorgänger für den M6, so wäre dies zweifellos der M 635 CSi aus dem Jahr 1986, dessen Motor, M88/1 getauft, mit 286 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,4 s schon damals viel Aufsehen erregt hatte.
Doch was damals als Höchstleistung galt, ist natürlich längst überholt. So präsentiert München heute seinen neuen Boliden mit dem vom legendären M5 ausgeborgten V10 5.0 mit 507 PS als „schnellstes Auto der Geschichte". Hinzu kommt, dass das Gewicht des Wagens erheblich reduziert wurde (1 710 kg verglichen mit den 1 830 kg der Limousine), u.a. durch das extrem leichte Carbondach. So bringt es der M6 in 4,6 s von 0 auf 100 km/h und in 14 s schon auf 200 km/h. Trotz der 330 km/h, die auf dem Tacho angegeben sind, liegt die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h, was eigentlich reichen sollte.*
Wie der M5 strotz auch der M6 nur so von innovativer Hightech: sequenzielles manuelles Getriebe (SMG) mit 7 Gängen und Drivelogic (mit 11 verschiedenen Schaltoptionen kann der Fahrer den Gangwechsel seiner Fahrweise oder extremen Fahrsituationen anpassen) sowie eine Power-Taste, mit der die normalerweise zur Verfügung stehenden 400 PS auf die maximal möglichen 507 PS gesteigert werden können.

Was den Look angeht, lassen die straffe Linienführung und die harmonischen Proportionen keinen Zweifel daran, dass hier ein Chris Bangle seine Hände im Spiel hatte. Auffällig sind jedoch die verbreiterten Kotflügel, die große Frontschürze mit Flaps und die aerodynamisch stark konturierten Seitenschweller. Die Scheinwerfer sitzen höher als beim Serienmodell und sind in die Stoßfänger integriert.
Aber was wäre ein Bolide ohne die entsprechenden Pneus. Und diese ist mehr als beeindruckend: 255/40 ZR 19 vorne und 285/35 ZR 19 hinten! Die besonders leichten 19-Zoll-Schmiederäder mit fünf Doppelspeichen gewähren dabei einen guten Blick auf die Bremsanlage mit ihren gelochten, besonders gewichtsoptimierten Compound-Bremsscheiben und Doppelkolben-Faustsätteln aus Aluminium.

*Was auch BMW-Fahrer nicht davon abhalten sollte, Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten!
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Geplanter Verkaufsstart: März 2005
Grundpreis: voraussichtlich um 100 000 €
www.bmw.de