| | | | | | Klicken, um die Größe zu verändern   | |  | |  | | Unterwegs Der Chrysler 300C schickt sich an, den europäischen Markt zu erobern Amerikanische Journalisten wählten den Chrysler 300C auf der Auto Show in Detroit zum Auto des Jahres 2005. Tatsächlich beeindruckt die Luxuslimousine durch ihre großzügigen Abmessungen und ihren aggressiven Look, der durch den markanten Kühlergrill und die lang gezogene Haube noch betont wird. Nach dem PT Cruiser und dem Crossfire verdeutlicht nun der Chrysler 300C einmal mehr die Absicht der Marke, mit Autos im 50er-Jahre-Revival-Look den europäischen Markt zu erobern. © Chrysler | Basierend auf der 1998 in Detroit vorgestellten Konzeptstudie Chrysler Chronos V-10 mutet der Chrysler 300C wie eine zeitgenössische Interpretation der berühmten amerikanischen Muscle Cars der 50er Jahr an, jener Autos, die kraftvollen Auftritt, Eleganz und Luxus gekonnt miteinander verbinden. Mehr noch, manche sehen in ihm eine gewisse Verwandtschaft zum Rolls-Royce Phantom ... Das Interieur zeichnet sich durch ein großzügiges Platzangebot sowie die Qualität der eingesetzten Materialien und deren Verarbeitung aus. Das hohe Dach sorgt für viel Kopffreiheit, sowohl vorne als auch im Fond, und der lange Radstand (3048 mm) schafft komfortable Geräumigkeit. Die Passagiere auf den Rücksitzen können ihre Beine bis zu 1020 mm weit ausstrecken, während die Insassen vorn maximal 1061 mm Beinfreiheit haben. Die beiden Vordersitze sind mit manuell verstellbaren Lendenwirbelstützen versehen. Der Fahrersitz ist über eine Länge von 270 mm verschiebbar und verfügt über 8 elektrisch einstellbare Positionen. Auch die Lenksäule ist elektrisch längs- und höhenverstellbar. © Chrysler | Die 300C-Limousine bietet eine umfassende Serienausstattung und eine Vielzahl von Accessoires. Wer mehr möchte, dem steht außerdem eine komplette Optionspalette zur Verfügung. Das Audio- und Navigationssystem umfasst ein großes, gut lesbares 14,7 cm Farbdisplay, einen 6-fach CD-Wechsler, der auch MP3-Audiodateien spielt, ein Stereo-Autoradio und ein GPS-Navigationssystem auf DVD-Basis (da alle Daten auf einer einzigen DVD Platz finden, entfällt das umständliche Wechseln, das bei CD-basierten Navigationssystemen nötig ist). Auch in Sachen Sicherheit und Fahrkomfort kann sich der Chrysler 300C sehen lassen. Zur Serienausstattung gehören Antriebsschlupfregelung (ASR), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Bremsassistent (BAS) und natürlich Antiblockiersystem (ABS), das Ganze gekoppelt mit einer exzellenten Aufhängung. Natürlich ist bei einem Wagen dieser Größe und Klasse auch eine Einparkhilfe nicht mehr wegzudenken. Der Parkpilot hinten sendet, wenn es eng wird, mittels Sensoren ein akustisches Signal aus. Oberhalb der Heckscheibe ist ein Display, das die Entfernung zu Fahrzeugen oder Gegenständen in der Nähe zusätzlich sichtbar macht. © Chrysler | Was die Motorisierung betrifft, genügt der Chrysler 300C hohen Ansprüchen. Drei verschiedene Motoren sind verfügbar. Ein 2,7 l V6 mit 193 PS, kombiniert mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe, ein 3,5 l V6 mit 253 PS und dem gleichen Getriebe und, für ein bisher ungekanntes Leistungsniveau, ein 5,7 l V8, der so genannte „HEMI® Magnum", der stattliche 340 PS entwickelt, bei einem maximalen Drehmoment von 525 Nm. Der legendäre Motor, mit dem in den 50er Jahren die Chrysler 'letter series' ausgerüstet waren, wurde konsequent verbessert und zum modernen Hochleistungsmotor ausgebaut. Seine Besonderheit liegt dabei auch in einer für einen kraftvollen Kilometerfresser sehr interessanten technischen Neuentwicklung: der Zylinderabschaltung, Multiple Displacement System (MDS) getauft. Durch ein Hydrauliksystem wird die Hälfte der Zylinder abgeschaltet, sobald vier Zylinder ausreichen, um die für den jeweiligen Fahrstil nötige Leistung zu liefern. Laut Chrysler soll diese Technik einen Verbrauchsvorteil von 10 bis 20 Prozent realisieren.  |