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| Komplexe elektronische Ausrüstungen lassen unser Auto nach und nach zu einem wahren PC auf Rädern werden. „Intelligente” Autos sind heute längst nichts Neues mehr. Was aber, wenn das Auto plötzlich zu kommunizieren oder gar zu massieren beginnt! |      | |  | © BMW AG Adaptative Light Control von BMW
 | Heute bereits macht die Elektronik rund 20 % des Preises eines Neuwagens aus, und die elektronischen Ausrüstungen erobern sich Tag für Tag ein weiteres Stück Auto. So zum Beispiel die Minirechner, die heute in einem Wagen der Oberklasse eine Rekordzahl von 60 erreichen. Dabei steuern diese Chips unzählige Funktionen, vom automatischen Einschalten der Scheinwerfer bis zur Überprüfung des Reifendrucks. Dank der Entwicklung der Automobilelektronik dürften die Autos schon bald „intuitiv” agieren und den Wünschen des Fahrers vorgreifen. Auch die intelligenten Scheinwerfersysteme mehren sich. Das von BMW entwickelte System ALC (Adaptative Light Control) bietet eine Scheinwerfereinstellung, die die Streckenführung antizipiert und Änderungen identifiziert, bevor diese tatsächlich eintreten. |    | Multiplex: die neuen Datenautobahnen |   | Dank der Multiplex-Technologie (Datenaustausch in Echtzeit über ein Hochgeschwindigkeitsnetz) kommunizieren die Minirechner in Echtzeit miteinander der Regensensor setzt so ganz von allein die Scheibenwischer in Gang. Auf längere Sicht gesehen wird es die Multiplex-Technologie ermöglichen, die hydraulische Steuerung bestimmter Elemente (Lenkung, Bremsen) durch eine elektronische Steuerung zu ersetzen. Nach und nach dürfte sich auch die Pannendiagnose via Internet durchsetzen. Ein wichtiger Aspekt der Automobilelektronik ist außerdem die Spracherkennung, die sich auf alle Komfortfunktionen ausdehnen wird. |    | Wozu noch ein Autoschlüssel? |   | Was den Zugang zum Fahrzeug betrifft, so ersetzen heute kleine Chipkarten mehr und mehr den Autoschlüssel und öffnen die Türen auf Distanz. In der Zukunft werden diese kleinen Karten in der Lage sein, unzählige Informationen über das Profil des Benutzers ans Auto weiterzugeben. Auf diese Weise kann die Position der Sitze eingestellt werden, die Klimaanlage sorgt bereits vor dem Einsteigen für die richtige Temperatur und im Radio ertönt der Lieblingssender. Und damit noch nicht genug des „virtuellen cocooning”: Manche Modelle bieten die Möglichkeit, im Voraus (beim Verlassen eines Restaurants zum Beispiel) ein bestimmtes Ambiente einzustellen - Temperatur, Musikrichtung usw. |    | Elektronik als Sicherheitsfaktor |   | Auch in Sachen Sicherheit ist die Elektronik heute nicht mehr wegzudenken. Zum Antiblockiersystem ABS, das mehr und mehr zum Standard wird, gesellt sich zukünftig auch das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, ein System, das die elektronische Korrektur der Fahrzeugausrichtung ermöglicht. Ab September 2002 wird dieses System, das die Spurstabilität durch gezieltes Abbremsen der einzelnen Räder sichert, zur Serienausstattung des Vel Satis von Renault gehören. Übrigens hat der Vel Satis auch im Bereich Multimedia an nichts gespart: Den Passagieren auf den Rücksitzen steht ein richtiges Home Cinema mit DVD zur Verfügung. |    | Komfort: intelligente Aufhängung |   | Mit dem Fortschritt der Automobilelektronik geht auch ein wachsender Fahrkomfort einher. Die aktive Aufhängung ermöglicht es, die Fahrweise auf der Grundlage von Informationen, die von Lenkrad, Karosserie und Rädern an den Computer weitergegeben werden, an das jeweilige Terrain anzupassen. Und wer wünscht sich auf langen Strecken keine Rückenmassage? Auch dieser Traum geht nun Erfüllung, dank der Memory-Sitze, die sich dem Profil des Fahrers anpassen und diesen massieren ... |  |  |  |